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haussoft integriert den neuen Berliner Mietspiegel

02.06.2026 | Nachrichten

Berlins Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) hat am 28. Mai 2026 den neuen Mietspiegel für die Hauptstadt vorgestellt. Dieser Mietspiegel gilt für ca. 1,6 Millionen Berliner Mietwohnungen und gibt Auskunft über die ortsübliche Vergleichsmiete abhängig von Wohnungsgröße, Ausstattung und Lage der Objekte.
Mit dem Update 4.1.20 hat die GFAD Softwarehaus GmbH den neuen Mietspiegel bereits in die Hausverwaltungssoftware integriert.  Dieses Update steht seit dem 1. Juni 2026 den haussoft@cloud -Kunden zur Verfügung und für die haussoft@office-Kunden zum Download bereit.
Für die Mieterhöhung nach §558c BGB wurden die neuen Daten des Berliner Mietspiegel 2026 (Mietspiegeltabellenwerte & Straßenverzeichnis) in die Software integriert. Zusätzlich wurde den haussoft-Kunden eine neue Mustervorlage „Mieterhöhungsanschreiben Mietspiegel 2026“ zur Verfügung gestellt.
Seit dem Jahr 2022 gilt eine neue Mietspiegelverordnung des Bundes, die höhere Anforderungen für einen qualifizierten Mietspiegel vorschreibt. Der Berliner Mietspiegel 2026 erfüllt diese Anforderungen und ist damit von den Interessenvertretungen der Mieter und Vermieter anerkannt. Ihm zugrunde liegen ca. 17.000 Miet- und Ausstattungsdaten, die bei Mietern und Vermietern erhoben wurden.
Wohnsenator Gaebler sieht in dem neuen Mietspiegel ein wichtiges, das auf dem nach wie vor angespannten Berliner Wohnungsmarkt für Sicherheit sorgt. Als zentralem Instrument zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete käme dem Mietspiegel eine befriedende Rolle zwischen den Mietvertragsparteien zu.
Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) schätzt die Steigerung der Mieten als moderat ein. Die BBU-Vorständin Maren Kern erklärte, steigende Mieten könnten nur durch mehr Wohnungen und die konseqente Umsetzung von gesetzlichen Regelungen, etwa der Mietpreisbremse, verhindert werden.
Für Wibke Müller, Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins, bildet der neue Mietspiegel immer mehr „den Wahnsinn auf dem Berline Wohnungsmarkt“ ab. Auch wenn die ortsübliche Vergleichsmiete weiterhin unter 8 Euro pro Quadratmeter liege, dürfe das nicht über die erfolgte Steigerung hinwegtäuschen. „So stark ist die ortsübliche Vergleichsmiete seit 2017 nicht mehr gestiegen“, so Werner. Gerade bei Neuvermietungen gebe es sehr hohe Steigerungen.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in unserem haussoft-Forum.

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